Infos für Pächter*innen
Für unsere Mitglieder haben wir hier wichtige Informationen, hilfreiche Tipps zum Gärtnern und viele Antworten auf unterschiedliche Fragen zusammengestellt.
Gartentipps für Kleingärter*innen
Termine
Mitgliederversammlung
Pächterversammlung Lerchenrain
Pächterversammlung Heidenklinge
Pächterversammlung Hohlweg
Pächterversammlung Hahnwald
Gartenordnung
Unsere Gartenordnung regelt das Miteinander und die Nutzung der Gärten. Du kannst die Gartenordnung des Bezirksverbands Gartenfreunde Stuttgart e.V. hier nachlesen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Was darf ich anpflanzen?
Die Gartenordnung regelt sehr detailliert, was angepflanzt werden darf. So ist zum Beispiel nur eine bestimmte Anzahl an Obstgehölzen erlaubt und Koniferen (Nadelgehölze) sind grundsätzlich im Kleingarten nicht gestattet und müssen spätestens bei einem Pächterwechsel entfernt werden. Wer plant neue ausdauernde Kulturen zu pflanzen, sollte einen Blick in die Gartenordnung werfen oder sich bei einer Fachberaterin/einem Fachberater informieren. - Muss ich Gemüse anbauen?
Ja, die Erzeugung von Gemüse ist ein notwendiger Bestanteil der kleingärtnerischen Nutzung. Der Umfang sollte sich am Eigenbedarf orientieren und in der Fläche ungefähr einem Drittel des Kleingartens entsprechen. - Ich möchte ein Hochbeet bauen. Geht das?
Dem Thema Baulichkeiten sind mehrere Absätze in der Gartenordnung gewidmet. Wer bauliche Veränderungen vornehmen will, sollte vorher in die Gartenordnung schauen und bei Fragen den Vorstand kontaktieren. Für die allermeisten Bauvorhaben – für ein Hochbeet genauso wie für eine neue Laube – ist ein Antrag beim Vorstand einzureichen, der dann vom Bezirksverband genehmigt werden muss. - Ruhezeiten: An Sonn- und Feiertagen ist jeglicher Einsatz von Motorgeräten nicht gestattet. Während der Mittagsruhe (13.00 bis 15.00 Uhr) sollte aus Rücksicht auf die Nachbar*innen Lärm vermieden werden. Grundsätzlich ist Rasenmähen an Werktagen ganztätig erlaubt.
Häufige Fragen und Antworten
Was sind meine Pflichten?
Als Mitglied unseres Vereins hältst Du die Gartenordnung ein und nutzt Deinen Garten kleingärtnerisch, d.h. du baust neben Blumen auch Obst und Gemüse an. Außerdem beteiligst Du Dich an der Gemeinschaftsarbeit, die der Pflege und dem Erhalt der gesamten Anlage dient.
Was bedeutet kleingärtnerische Nutzung?
Ein Kleingarten ist nicht nur ein Freizeitgrundstück. Laut Gartenordnung soll mindestens auf einem Drittel der Fläche Gemüse angebaut werden. Außderm soll es neben Blumen und Rasenflächen auch Obstbäume und Beerensträucher geben. Wie dies genau sein soll, steht in der Gartenordnung.
Was passiert bei der Gartenbegehung?
Einmal im Jahr findet eine Gartenbegehung durch Vorstands- und Beiratsmitglieder statt. Dabei wird geprüft, ob die Parzellen die Vorgaben der kleingärtnerischen Nutzung erfüllen. Mängel werden den Pächter*innen schriftlich mitgeteilt und müssen behoben werden.
Was ist die Gemeinschaftsarbeit?
Jedes Mitglied muss im Jahr eine festgelegte Anzahl an Stunden pro Jahr leisten, um mit den anderen Pächterinnen und Pächtern Wege, Hecken und Gemeinschaftsflächen in Schuss zu halten. Die Anzahl der Stunden wird bei der Pächterversammlung des jeweiligen Gewanns gemeinsam festgelegt und liegt zwischen 8 und 10 Stunden.
Wie kündige ich meinen Garten? (Kündigungsfrist)
Falls Du Deinen Garten abgeben möchtest, muss du deine Kündigung bis spätestens zum 30. September auf das Ende des Jahres schriftlich beim Vorstand einreichen. Alles Weitere regelt das Merkblatt Gartenabgabe / Wertermittlung.
An wen kann ich mich wenden, wenn ich (fachliche) Beratung oder Unterstützung brauche?
Fachberater*innen geben Tipps zu Pflanzung, Pflege und naturnahem Gärtnern
Obleute & Wasserwarte sind die Ansprechpersonen in Deinem Gewann
Der Vorstand ist bei organisatorische Fragen, zum Beispiel zur Mitgliedschaft, zuständig
Außerdem werden Fachvorträge zum Thema Garten angeboten, an denen die Mitglieder kostenlos teilnehmen können.
Ich will mich im Verein engagieren, wie mache ich das?
Du willst mehr tun als Deinen eigenen Garten bewirtschaften? Klasse! Ob bei Festen, Projekten oder aktiv in der Vereinsverwaltung – wir freuen uns über jede Form von Engagement. Sprich uns einfach an.
Gartentipps für Kleingärtner*innen
Schädlinge: Nacktschnecken im Garten
Nacktschnecken können besonders junge Pflanzen wie Salat und Kräuter stark schädigen. Am besten schützt Du Deinen Garten, indem Du regelmäßig morgens und abends nach Schnecken suchst, natürliche Barrieren wie Schneckenzäune oder groben Sand nutzt und Nützlinge wie Igel oder Vögel förderst. Manche Pflanzen wie Rosmarin oder Ringelblumen schrecken Schnecken zusätzlich ab.
Kompost im Kleingarten
Kompost verwandelt Garten- und Küchenabfälle in wertvolle Erde. Er verbessert die Bodenqualität, speichert Wasser und liefert Nährstoffe für gesunde Pflanzen. Wer regelmäßig kompostiert, schont Ressourcen und unterstützt gleichzeitig ein nachhaltiges Gärtnern.
Pflanzplanung im Kleingarten
Eine gute Pflanzplanung hilft, das ganze Gartenjahr über Ernte und Blütenpracht zu genießen. Überlege, welche Pflanzen zueinander passen, wann sie ausgesät werden und wie viel Sonne und Platz sie benötigen. So bleibt Dein Garten übersichtlich, pflegeleicht und ertragreich.
Baum- und Strauchschnitt
Regelmäßiger Schnitt von Bäumen und Sträuchern hält Deinen Garten gesund und gepflegt. Er fördert das Wachstum, verbessert die Frucht- und Blütenbildung und verhindert, dass Pflanzen zu dicht werden. Beachte dabei die richtigen Schnittzeiten: Obstbäume werden meist im Winter geschnitten, Ziersträucher nach der Blüte.
Gießen im Kleingarten
Die beste Zeit zum Gießen ist morgens zwischen 5 und 9 Uhr, bevor die Sonne stark scheint. Auch abends ab 18 Uhr ist es möglich, solange die Blätter möglichst trocken bleiben. Mittags solltest Du möglichst nicht gießen, da das Wasser dann schnell verdunstet. So bleiben Deine Pflanzen gesund und Wasser wird effizient genutzt.
„Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist heute.“
Chinesisches Sprichwort
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